Erwachsene nehmen täglich bis zu 100 mg Hausstaub auf, Kinder sogar bis zu 200 mg pro Tag. Diese eine Statistik verdeutlicht die erhebliche tägliche Exposition von Menschen gegenüber Innenraumstaub, insbesondere von Kindern, die aufgrund ihres Verhaltens und der Zeit, die sie in Bodennähe verbringen, anfälliger sind.

Wie beeinflusst Staub den Körper?
Staub in Innenräumen birgt erhebliche Risiken für die menschliche Gesundheit, da er Verunreinigungen transportiert und diese in den Körper gelangen können.
Staub kann eingeatmet werden, wenn er in der Luft aufgewirbelt wird, über die Haut aufgenommen oder verschluckt werden, insbesondere bei Kindern, die häufig Hand-zu-Mund-Verhalten zeigen.
Im Durchschnitt nehmen Erwachsene täglich bis zu 100 mg Staub auf, während Kinder bis zu 200 mg aufnehmen.
Dieser Staub dient als Reservoir für schädliche Substanzen wie Außenluftschadstoffe, Bakterien, Schimmelsporen, Tierhaare und toxische Chemikalien wie Blei und persistente organische Schadstoffe (POP).
Diese Chemikalien können jahrelang im Staub verbleiben und die Bewohner kontinuierlich potenziellen Gesundheitsrisiken aussetzen.
Wie beeinflussen Pestizide den Körper?
Das Vorhandensein von Schädlingen verschlechtert die Raumluftqualität zusätzlich, indem Allergene von Hausstaubmilben, Kakerlaken, Nagetieren und Haustieren eingebracht werden.
Hausstaubmilben, die häufig in Bettwäsche und Polstermöbeln vorkommen, setzen Allergene frei, die Asthma und allergische Reaktionen auslösen können, insbesondere bei Kindern. Kakerlakenallergene wurden mit Asthma-bedingten Krankenhausaufenthalten in Verbindung gebracht, während Allergene aus Mäuse- und Rattenurin in der Luft aufgewirbelt und eingeatmet werden können.
Die Tierallergene, insbesondere die von Katzen, sind klebrig und können selbst in tierfreien Umgebungen wie Schulen oder Büros gefunden werden.
Was können wir tun, um dies zu verhindern?
Die Prävention beginnt mit Maßnahmen zur Innenraumhygiene und Schädlingsbekämpfung.
Regelmäßige Reinigung zur Reduzierung der Staubansammlung, der Einsatz von Luftreinigern und eine gute Belüftung können die Exposition minimieren.
Darüber hinaus wird integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) gegenüber chemischen Pestiziden empfohlen, da die Exposition gegenüber Pestiziden selbst langfristige Gesundheitsprobleme wie Krebs, Atemwegserkrankungen und Auswirkungen auf die reproduktive Gesundheit verursachen kann.
Die Reduzierung von Staub und schädlichen Allergenen in Innenräumen ist entscheidend für den Schutz der menschlichen Gesundheit.
@CAMPUS CONTERN steht für:

- Wir verwenden ein biotechnologisches Luftreinigungssystem, das den Staub in der Luft um 50 % reduziert und somit das Risiko der Übertragung und Persistenz in der Luft verringert.
- Wir haben ein regelmäßiges Reinigungsprogramm mit chemikalienfreien Produkten und Staubsaugern.
- Wir haben eine Richtlinie, die Haustiere in den Coworking Spaces verbietet.
- Wir beschränken den Einsatz von Desinfektionsmitteln und Pestiziden auf ein Minimum und prüfen die Etiketten sorgfältig, um die Auswirkungen zu minimieren.
Unser Ziel:

- Um sicherzustellen, dass unsere Mieter von einem gesunden und sicheren Arbeitsumfeld profitieren. Sie verbringen viel Zeit in unseren Gebäuden, daher liegt es in unserer Verantwortung, unser Bestes zu tun, um die Ursachen von Müdigkeit und Fehlzeiten zu reduzieren und die Konzentration und Leistung zu fördern.
- Unsere Mieter vor chronischen Krankheiten schützen und unsere Rolle im Nationalen Gesundheitsplan spielen.
Quelle: „Die 9 Grundlagen eines gesunden Gebäudes“ Harvard School of Public Health – forhealth.org